andere dinge

einige aufmerksame leser_innen haben schon längst bemerkt, dass sich hier seit über einem halben jahr nichts mehr getan hat.

dafür gibt es einen triftigen grund.

lachen

meine prüfung habe ich schon „unter anderen umständen“ abgelegt. vor der prüfung war ich so mit dieser beschäftigt, dass ich hier kaum tätig war. nach der prüfung war das arbeiten ohne den druck sehr erfreulich, meine gedanken waren aber hauptsächlich bei den künftigen veränderungen und mein bedürfnis hier zu schreiben war dementsprechend gering. dann waren sommerferien und seitdem bin ich schon „raus“ und mit anderem dingen beschäftigt.

spaziergang

aber im sommer geht’s zurück in die schule. und eigentlich hatte ich mir vor der „auszeit“ auch jede menge zeug zurecht gelegt, das ich hier noch präsentieren und beschreiben wollte. sicherlich gibt es dafür bald wieder platz in meinem neuen alltag, der sich so langsam rhythmisiert.
ich wünsche allen eine wundervolle weihnachts-/winterzeit.

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jetzt ist besser

 2.staatsexamen ist mit bravur gemeistert. jetzt ist erstmal etwas ruhiger. morgen ist dafür re:publica und sommer ist auch schon fast. und bald ist projektwoche zum oberthema sport. mir sind dazu bisher folgende unterthemen eingefallen „sportberichterstattung“, „sport in der kunst“ und „sportbekleidung“, bei denen ich mir auch vorstellen kann ein 4-tage langes projekt anzubieten. über tolle vorschläge, projekte und einzelne ideen zum thema und besonders auch ausflugstipps, würde ich mich abernoch sehr freuen.

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still ruht der see

weil ich in 4 tagen meine 2.staatsexamens-prüfung habe, herrscht chaos in meinem arbeitszimmer, meine hauptnahrung sind schocko-cornflakes und hier tut sich schon seit ner weile wieder nichts.

aber bald wird alles wieder lebendiger. dann is ja auch endlich wirklich frühling.

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von der selbst-kritik zur slebst-verbesserung

1. stufe: realistische selbsteinschätzung

2. stufe: ursachenforschung (wovon hängt der eigene erflog ab?)

3. stufe: suche nach verbesserungsmöglichkeiten

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wir waren museum

  

tatsächlich war ich in den letzten zwei wochen sogar zweimal im museum. einmal mit den 6-klässlern und alles war scheiße, und richtig langweilig, überhaupt war kunst noch nie spannend und lieber wollte der redensführer sowieso schlafen und mindestens sein geld zurück und die nette museumspädagigin war irgendwann auch etwas entsetzt und wollte ihn bei der kassen-frau abgeben. am ende hat er bei dem druckworkshop noch echt schöne drucke gemacht, aber doof und langweilig wars trotzdem. und die mädchen der klasse waren sowieso hauptsächlich mit rumzicken und lästern beschäftigt, eine trägt nämlich gelbe schlüpfer und die andere hat ein total peinliches handy-model und eine ist doch tatsächlich eine „hurentochter“, das sollte auch gleich der ganze s-bahn-wagon wissen. auf dem rückweg hat noch einer „nur seine beine ausgestreckt“, was ich missverständlicherweise als handstandsversuch deutete und dann gleich mit dem handy bei seiner mutter angerufen habe um sie über die athletischen künste ihres sohnes zu informieren. das war natürlich voll übertrieben reagiert von mir, – wahrscheinlich wusste sie einfach schon längst, was ihr kind so kann. trotzdem hat er mir nach viel hin und her diskussion und weiteren anrufen zuhause regeln augeschrieben, wie er sich in der schule und bei ausflügen verhält (in zukunft- hoffentlich). am wichtigsten ist denke ich Regel Nr. 10, die gilt natürlich fürs museum (in der schule haben wir keine secoritis):

ich glaub am anstrengensten ist die pubertät für die leidenden selbst.

aber ich war auch mit der 5. klasse im museum und es war wirklich schön. sehr aufregend war es auch mal wieder. sowohl für mich, als auch für die interessierten, aufgeschlossenen und sehr kunst-begeistertetn jungen leute. es ging um räume als spielräume, kunsträume und künstlerische räume, um raumerfahrung und raumerlebnis und die kinder waren voll dabei, haben sich super auf die kunst eingelassen, gezeichnet und fragen gestellt und freiwillig diverse kryptische notizen gemacht.

und am ende haben sie auch viel gelernt und fanden vieles gut:

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das leben in berlin (2. teil)

letztes jahr schon, mit meiner jetzt 6. und damals 5. klasse habe ich die stadt/land-differenzen am beispiel eines vergleichs von berlin und senzig (kleiner ort in brandenburg) behandelt. die tabellen, die die jungen leute damals angelegt haben, bezogen auf das leben in berlin waren sehr erhellend und hoch interessant und außerdem äußerst anregend im unterricht. letzte woche habe ich das gleiche mit meiner jetzigen 5. klasse gemacht und ihre sicht auf ein leben in berlin ist  von ganz anderen aspekten geprägt. am meistem gefürchtet sind in dieser klasse „kinderklauer“, die einen dicken minuspunkt für ein leben in berlin darstellen und in vielen tabellen auftauchten.

hier folgt nun eine auswahl der besonders anregenden und nachdenklich stimmenden sichtweisen meiner schüler/innen.

 

hier drin ist die sicht einer zukünftigen stadtplanerin oder architektin vertreten:

warum eigentlich keine zwillingstürme? fernsehturm ist ja schön und groß, vielleicht könnte man da einfach noch einen daneben setzen als fernsehzwillingstürme.

hier schreibt eine besonders gesellschaftskritischen jungen dame:

und das hier ist mein lieblings, von einer besonders smarten, weitsichtigen schülerin die auch die feinen nuancen wahrnimmt und einen differenzierten blick hat. das wetter in berlin ist nämlich nicht immer voller sonnenschein oder immer schlecht!

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kunstkritik

auf den punkt gebracht:

 

und wer verdient ein solches lob?

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